Der Radsport fordert körperliche Höchstleistungen
Mit dem Fahrrad durch Frankreich – das klingt erst einmal nach schönem Urlaub, doch die Strecke gehört zu den bekanntesten Touren im Radsport. Die Tour de France ist jedes Jahr wieder ein riesiges Medienspektakel, das von Tausenden Fans gefeiert wird. Kein Wunder – während der Tour de France gleicht der Radsport einem Krimi: Doping-Skandale, Streckenstars und sportliche Höchstleistungen markieren den jährlichen Höhepunkt des Radsports.
Das berühmteste Radrennen der Welt
Die Fußballweltmeisterschaft steht auf Platz Eins, die Olympischen Spiele auf Platz Zwei – doch der Radsport kann mit der Tour de France kann auf der Liste der größten Sportereignisse der Welt immerhin Platz Drei für sich beanspruchen. Die Strecke mit dem Fahrrad zu bewältigen gilt als eine der größten sportlichen Herausforderung der Welt. Das liegt aber weniger an der Strecke, die mit dem Rad ungefähr so gut zu bewältigen ist wie die Giro d’Italia und die Vuelta a España, sondern an den Sportlern. Die treiben den Radsport jedes Jahr zu neuen Höchstleistungen an, fahren härter und schneller als je zuvor.
Der Kampf um die Etappensiege
Wer einen Etappensieg mit dem Rad für sich erkämpfen kann, der wird umjubelt und gefeiert. Insgesamt zwanzig Etappen müssen die Helden des Radsports mit dem Fahrrad abfahren – und die sind zwischen 150 und 250 Kilometer lang. Wer am Ende des Tages die Auszeichnung in der Hand halten will, muss sich also ganz schön anstrengen. Bei dieser Konkurrenzsituation ist es kein Wunder, dass die Tour de France als berühmtestes Ereignis im Radsport immer wieder von Doping-Skandalen überschattet wird, die bereits große Stars nicht mit dem Fahrrad, sondern mit den Medien zu Fall gebracht haben. Das beeinträchtigt die Beliebtheit der Tour de France allerdings kaum. Wenn sie stattfindet, schalten viele Menschen statt einer Talkshow lieber den Radsport im Fernsehen ein.
Image: q-snap – Fotolia


21. Jul, 2011 







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