Schwimmen – Fitness für den gesamten Körper

Informationen über das SchwimmenDas Schwimmen ist eine sehr beliebte Sportart und Freizeitbeschäftigung der Menschen, die in Pools, Schwimmhallen, Flüssen, Seen, Meeren und anderen Gewässern ausgeübt werden kann. Zweifelsfrei trägt das Schwimmen zur Fitness des Körpers bei und zählt zu den gesündesten Bewegungs- bzw. Sportarten, was auch mit den physikalischen Eigenschaften (Dichte) des Wassers im Zusammenhang steht.

Vorteile unserer Leichtigkeit im nassen Element

Durch die Eigenschaften des Wassers sind unsere Körper im nassen Element nur noch ein Siebtel schwer, so dass wir uns mit Leichtigkeit bewegen können. Nicht nur bei übergewichtigen Menschen werden die Gelenke und Knochen enorm geschont, Herz und Kreislauf sowie die Atmung trainiert und aktiviert. Durch die Entlastung der Gelenke besteht keine Verletzungsgefahr, so dass das Schwimmen für jedes Alter, für Schwangere, Senioren und auch für Menschen in der Rehabilitationsphase nach Operationen oder Verletzungen sehr gut geeignet ist.
Beim Schwimmen werden fast alle Muskeln beansprucht bzw. belastet, was durch schnellere Bewegungen in der Leichtigkeit unter Wasser noch intensiviert werden kann, um den Effekt des Trainings zu erhöhen. Das bedeutet, dass bei einem höheren Tempo das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem (kardiorespiratorisches System) aktiviert, das Blut mit Sauerstoff versorgt wird und zudem noch Kraft und Ausdauer trainiert werden. Dadurch wird Fett- in Muskelmasse verwandelt, die Risiken eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls sinken. Schnelleres Schwimmen bedeutet, dass sowohl die Arm- und/oder die Beinarbeit verstärkt wird, was durch die einzelne Schwimmstile noch verstärkt werden kann. Schwimmen ist eine Sport- bzw. Übungsart, die wesentlich zur Fitness und Gewichtsreduktion beitragen kann. Neben dem Schwimmen gilt es, wie auch in anderen Sportarten, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, um das gesteckte Trainingsziel der Gewichtsabnahme z. B. erreichen zu können. Das reichliche Trinken gehört auch beim Schwimmen zur richtigen Ernährung.

Schwimmstile und deren Effekte

Beim Schwimmen gibt es vier verschiedene Grundschwimmarten bzw. Techniken: Brust- und Rückenschwimmen, Delfin und Kraulen. Durch das Wasser und das Schwimmen in den jeweiligen Stilarten wird der gesamte Körper massiert und durchblutet. Neben den Schwimmstilen haben sich zur Verbesserung der Fitness noch Formen der Aquafitness, als neues Konzept der ehemaligen Wassergymnastik, entwickelt, um Beweglichkeit, Kraft, Kondition und Ausdauer zu verbessern.

Das Brustschwimmen ist die am meisten verbreitete und die älteste Schwimmart. Bei dem Schwimmen liegt der Körper auf dem Bauch und es wechseln sich Zug- und Gleitphasen ab. Beim Brustschwimmen sind die Technik und die Haltung sehr wichtig – der Kopf muss in einer Linie zur Wirbelsäule liegen und nur zum Luftholen aus dem Wasser erhoben werden. Kommt es zur falschen Haltungen und Technik, werden Brust- und Halswirbelsäule zu sehr beansprucht, es kommt zu Verspannungen. Bei richtiger Technik des Brustschwimmens werden sowohl die Schulter-, Brust- und Armmuskulatur als auch die Beinmuskulatur trainiert und beansprucht. Das Schwimmen in diesem Stil hat positive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.

Beim Rückenschwimmen liegt der Körper und der Kopf auf dem Rücken im Wasser (Nase und Mund bleiben über dem Wasser). Da auch der Kopf entspannt auf dem Wasser liegt, werden Nacken, Hals, Schulter und Rücken entlastet und Verspannungen gelöst, die Wirbelsäule wird gestärkt, die Wirbelkörper entlastet.

Das Delfinschwimmen erfordert Kraft und Ausdauer, da der Antrieb von den Armen ausgeht. Diese Technik des Schwimmens erfordert ein gewisses Training und eine hohe Beweglichkeit. Die Bereiche wie Wirbelsäule und Schulter werden beansprucht sowie die Arm- Bein-, Brust- und Rückenmuskulatur und die Schultergelenke trainiert. Der schnellste Stil beim Schwimmen ist das Kraulen. Da die Arme etwa 80 Prozent der Kraft für den Antrieb aufbringen müssen, wird vor allem die Armmuskulatur beansprucht und trainiert.

Image von: HaBlu – Fotolia

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